Unser Saatgut

Saatgutkonfetti enthält Saatgut 26 heimischer Pflanzenarten, die Heimat und Nahrung für (Wild-)Bienen, weitere Insekten und Kleintiere bieten.

Die meist von Hand gesammelten Erntemengen in der freien Natur werden stets so gering gehalten, dass die lokale Population nicht beeinträchtigt wird.

Das Saatgut und somit auch das Konfetti ist ausschließlich für den Einsatz in Siedlungsgebieten bestimmt.

 

 

Unser Konfetti

Unser Konfetti basiert auf einer Stärkemischung, der natürliche Farbstoffe zugeführt werden. Alles vegan und bio-zertifiziert! Außerdem hat es hervorragende Flugeigenschaften.

2020-01-03_saatgutkonfetti-homepage

Die Pflanzen

Vom ausdauernden Lein bis zum wilden Stiefmütterchen – hier könnt ihr euch die enthaltenen Pflanzen samt Funfacts genauer anschauen.

Ausdauernder Lein

Aus dem Ausdauernden Lein wurde früher eine raue, grobe Faser gewonnen. In Deutschland ist er extrem selten und vom Aussterben bedroht. Er steht auf Stufe 1 der Roten Liste gefährdeter Arten und ist laut Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) streng geschützt.

Feld-Thymian

Hin und wieder findet man Pflanzenpopulationen, die statt des typischen, durch Thymol bedingten Thymiangeruchs nach Zitrone duften. Diese Rasse enthält das dem Thymol chemisch verwandte Citronellol. Es gibt mindestens ein Dutzend unterschiedlich duftender Typen, die sich auch genetisch unterscheiden.

Duftveilchen

Gewinnerin des genetischen Jackpots: Attraktiv, wohlriechend und multifunktional. Findet Verwendung als Duftpflanze, in der Kulinarik, in der Pflanzenheilkunde sowie als Schnittblume.

Felsennelke

Die verhältnismäßig kleinen Blüten bringen reichlich Nektar hervor. Sie werden vor allem von Fliegen und kleinen Bienen, gelegentlich auch von Schmetterlingen besucht.



Fester/Gefingerter Lerchensporn

Seltener als sein Buder, der hohle Lerchensporn. Nektarlieferant für den Zitronenfalter und Futterpflanze für die Raupe des Schwarzen Apollofalters. Die Samen werden durch Ameisen verbreitet. Die Wirkstoffe der Knolle werden in der Naturheilkunde als antibakteriell, beruhigend, nervenstärkend, krampflösend und halluzinogen angegeben

Frühlingsfingerkraut

Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Insekten. Das Frühlings-Fingerkraut ist ausgesprochen vielgestaltig und variabel, da die Samen auch ohne Befruchtung entstehen können. Sehr robust, trockenheitsresistent, bienenfreundlich und leicht duftend.



Gänseblümchen

Der zeitlose Klassiker und allseits beliebt. Hummeln, Bienen, Schwebfliegen und vor allem Fliegen sind häufige Besucher. Liebt gemähte Kulturflächen, da Gräser und Wildblumen es sonst überwuchern. Hat unendliche viele Spitznamen , z.B.: Glotzblume in Hessen. Verwendung als Nahrungs- und Heilpflanze. Naturheilkundlich einsetzbar gegen vielerlei Hautleiden.

Gemeine/Kleine Braunelle

Bestäubt werden ihre Blüten besonders von Hummeln und anderen Hautflüglern. Sie enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Terpene Triterpene Saponine und andere wirksame Bestandteile. Sie wird im asiatischen Raum als traditionelle Heilpflanze bei verschiedenen Beschwerden angewandt. Junge, nichtblühende Pflanzenteile können auch als Salat oder als Gewürz verwendet werden.

Gemeines/Echtes Leinkraut

Wurzelt bis zu 1 m tief. Die Unterlippe der Blüte ist durch ein federndes Gelenk an die Oberlippe gepresst und so nur von Hummeln und größeren Wildbienen zu öffnen. Man nennt die Blüte deshalb eine „Kraftblume“. Erdhummeln begehen „Blüteneinbruch“ durch Aufbeißen des Sporns.

Heide-Nelke

Unter Naturschutz stehende Beauty-Queen Die Blüten werden von Insekten, meist Faltern, bestäubt. Futterpflanze für die Raupen der Karthäusernelken-Kapseleule. Die Raupe frisst zuerst an den Kapselfrüchten und später an den Blättern. Nach der Bundesartenschutzverordnung ist die Heide-Nelke besonders geschützt.

Herbst Löwenzahn

Nicht nur von Bienen und Hummeln gemocht, auch von unsereins! Die Blätter sich hervorragend als Salatbeigabe. Und im Frühsommer sind auch die Knospen genießbar. Eine wilkommene Knabberei am Wegesrand.

Hohler Lerchensporn

Die Blüten werden besonders von der gehörnten Mauerbiene geliebt. Ameisen verschleppen die Samen. Die Raupen des bedrohten schwarzen Apollofalters ernähren sich von den Blättern. Menschen nutzen die Alkaloide der Wurzelknolle als Arznei. Was für ein Naturalent.

Kleiner Sauerampfer

Die Pflanzenteile enthalten reichlich Oxalsäure, die in größeren Mengen für den Menschen, besonders für Nierenkranke, gesundheitsschädlich ist. Wird er vom Vieh in großen Mengen gefressen, verursacht er Durchfall. Kann sich gut auf von Menschen neu geschaffenen Standorten ansiedeln und zumindest vorübergehend auch behaupten.






Langhaariges/Kleines Habichtskraut

Hauptbestäuber sind Vertreter der Zottelbienen. Wurde früher als Heilmittel gegen Entzündungen des Mund- und Rachenraums verwendet. Als Schirmchenflieger haben die Früchte eine Sinkgeschwindigkeit von 20 cm pro Sekunde; damit sind Flugweiten über 10 km möglich.


Mittlerer Wegerich

Besonders attraktiv sind die violetten Staubblätter. Diese ziehen insbesbondere Pollensucher wie Honigbienen, Schwebfliegen oder Käfer an. Zudem medinzinisch nutzbar! Wirkt reizmildernd, leicht hustenlösend, antibakteriell. Auch zur äußerlichen Anwendung (bei Insektenstiche, Brennesseln uvm.).

Rauer Löwenzahn

Die Wurzeln des Steifhaarigen Löwenzahns enthalten Inulin. In Kriegszeiten wurden dieses als Kaffeeersatz genutzt. Der raue Löwenzahn findet sich oft an Weg- und Straßenrändern. Wichtige Begleitarten sind die Gemeine Schafgarbe, der Spitzwegerich oder Gewöhnliches Ruchgras.



Schlüsselblume

Die Bestäubung erfolgt durch langrüsselige Insekten wie Hummeln oder Falter. Die Echte Schlüsselblume dient mehreren Schmetterlingsraupen als Futterpflanze, darunter der Raupe der Silbergrauen Bandeule, auch Trockenrasenbusch-Bandeule genannt (Epilecta linogrisea) und des Schlüsselblumen-Würfelfalters, beide in ihrem Bestand gefährdete Arten. Zum Keimen benötigen die Samen Kälte und Licht.



Silber-Fingerkraut

Bestäubt wird das Silber-Fingerkraut von Insekten, vor allem durch Käfer, Zweiflügler (also Fliegen und Mücken) und durch Hautflügler wie Bienen und Hummeln. Das Silbrige Fingerkraut gedeiht an Wegrändern, Bahnanlagen, Kiesgruben und Felsfluren. Es verdankt seinen Namen der silbrig schimmernden Behaarung von Stängeln und Blättern.

Wildes Stiefmütterchen (Viola Tricolor)

Sie ist das Symbol der Freidenker in Frankreich und in Österreich. Es war schon im Mittelalter das Symbol für gute (humanistische) Gedanken. Vielseitig in der Naturheilkunde einsetzbar. Als pharmazeutische Drogen dienen die getrockneten oberirdischen Teile der blühenden Pflanze

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